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am 23.01.2007 |
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| 185 097 zwischen Tornesch und Elmshorn am 23.01.2007. Digitalfoto DSCN8818.JPG Foto CD Digi Fotos 0047 Foto: Lars Brüggemann |
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| Entgleister Güterzug mit der 185 097 an der Zugspitze zwischen Tornesch und Elmshorn am 23.01.2007. Von diesem Wagen soll die Stahlbandrolle gefallen sein, welche das Unglück auslöste. Hinter diesem Bahnübergang kam die Lok mit dem ersten Wagen zum stehen. Auf dem Bahnübergang liegen noch diverse Teile des Wagen rum. Zur Unfallursachenforschung wurde der Bahnübergang abgesperrt. Digitalfoto DSCN8782.JPG Foto CD Digi Fotos 0047 Foto: Lars Brüggemann |
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| Entgleister Güterzug mit der 185 097 an der Zugspitze zwischen Tornesch und Elmshorn am 23.01.2007. Etwas gelangweilt stehen vor der Unglücksstelle Fotografen und Journalisten um darauf zu warten, Fotos an der direkten Unglücksstelle machen zu dürfen. Digitalfoto DSCN8804.JPG Foto CD Digi Fotos 0047 Foto: Lars Brüggemann Reprofähige Fotos von Bahnen und Bussen, digital als jpg für Veröffentlichungen? Weitere Fotos von dem Zugunglück und den Umleiterzügen über die AKN? Email an Lars Brüggemann: mail@larsbrueggemann.de Schweres Zugunglück bei Tornesch Morgens früh um 3.19 Uhr entgleiste am 23. Januar zwischen Elmshorn und Tornesch ein Güterzug, der TEC 40013, auf der Fahrt von Padborg in Richtung Hamburg. Wenn auch keine Personen zu Schaden kamen, traten geladene Gefahrstoffe aus und gefährdeten die Umwelt. Von den 21 Wagen des Zuges sind 19 entgleist. Die Railion Zuglok 185 097-3 blieb in den Gleisen und kam nicht zu Schaden. Hinter dem Bahnübergang Neuendeicher-Weg kam die Lok mit zwei Wagen zum stehen. In Höhe des davor liegenden Bahnübergangs entgleisten die restlichen Wagen und rissen sich von dem Zug los. Die zwei Wagen hinter der 185 entgleisten ebenfalls schliffen über den Bahnübergang hinter dem der Zug dann zum stehen kam. Eine zerbrochene Schiene hinter dem Bahnübergang Neuendeicher-Weg, lässt vermuten das diese durch die Wucht der Entgleisung des letzten Wagens zerbrach. Das Eisenbahnbundesamt (EBA) erklärte das sich eine Stahlbahn-Rolle auf dem ersten Wagen von dem Güterzug gelöst hätte und das Unglück verursacht habe. Dabei soll ein Drehgestell abgerissen sein und die restlichen Wagen sind dadurch entgleist. Das Eisenbahnbundesamt (EBA) erklärte das sich eine Stahlbahn-Rolle auf dem ersten Wagen gelöst hätte und das Unglück verursacht habe. Die Rolle soll die Bodenplatte des Containers durchschlagen haben und auf das Gleis gefallen sein. Dabei soll ein Drehgestell abgerissen sein und die restlichen Wagen sind dadurch entgleist. Schnell eilten Feuerwehr und Polizei zur Unglücksstelle, darunter auch die Werkfeuerwehr der DB vom Güterbahnhof Maschen. Die Strecke zwischen Pinneberg und Elmshorn wurde daraufhin gesperrt, schnell wurde ein Busnotverkehr eingerichtet. Selbst die Nord-Ostsee-Bahn hatte geholfen, mit der DE 2700-10 wurden einige der Wagen von der Unglückstelle nach Elmshorn gezogen. Aus einem der verunglückten Wagen trat Chloressig-Säure aus. Erst nach der Beendigung des Feuerwehreinsatzes konnten die entgleisten Wagen von einem Eisenbahnkran der aus dem Ruhrgebiet überführt wurde, geborgen werden. Die Polizei sperrte daraufhin die Unglücksstelle weiträumig ab, die Feuerwehr konnte nur unter Sicherheitsvorkehrungen an die Unglücksstelle ran. Die NOB musste mit ihren Zügen von und nach Westerland in Elmshorn statt in Hamburg enden, ebenso die RE Züge von Kiel nach Hamburg. Fernzüge fielen nördlich von Hamburg komplett aus, die S-Bahn zwischen Pinneberg und Hamburg fuhr teilweise mit Langzügen, drei Wagen mehr wie üblich, neuen Wagen insgesamt. Die Güterzüge stauten sich. Der Bahnsprecher Andreas Sahlmann erklärte das die Güterzüge von und nach Norden in den Nachtstunden in Abstimmung mit der Nordbahn über die eingleisige Strecke von Bad Oldesloe nach Neumünster umgeleitet wurden. Wegen des Stundentaktes und nur einer Kreuzungsmöglichkeit in Bad Segeberg war eine kontinuierliche Umleitung über die ehemalige zweigleisige Strecke nicht möglich. Seit dem 24. Januar wurden viele der Güterzüge über die AKN Strecke über Kaltenkirchen umgeleitet. Die Züge wurden zwischen die im 20-Minuten-Takt verkehrenden Schnellbahnen zwischengeschoben. Der HGK Zug von Köln nach Itzehoe fuhr mit seiner Class 66 während Railion mit der Baureihe 295 über die AKN fuhr. Die steigungsreichen Tiefbahnhöfe und der enge Taktfahrplan bereiteten keine Probleme. Die Güterzüge auf der AKN fuhren pünktlich, wie die Schnellbahnen der AKN, es kam selten zu minimalen Verspätungen auf der AKN die sich auf etwa zwei Minuten beschränkten. Ab dem 29. Januar konnte die Bahn wieder eingleisig an der Unglückstelle vorbei fahren. Lars Brüggemann, 01.2007, Alle Rechte vorbehalten! |
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