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Warum gibt es hier
keine kostenlosen Fotos?
Ein weiterer Straßenbahn-Betrieb
Mainz
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Nürnberg

Fotos von der Straßenbahn in
Wuppertal

Warum ich keine kostenlosen Fotos anbiete?

(kor komplett) Haben Sie eventuell gerade bei mir nach kostenlosen Fotos angefragt, wollten Sie nach kostenlosen Fotos anfragen, sind Sie Fotografen-oder Journalistenkollege oder sind einfach nur interessiert hier zu lesen, dann sind Sie hier richtig! Auf Anfragen für kostenlose Fotos antworte ich meistens gar nicht mehr. Wenn Sie für meine Fotos zahlen möchten, schreiben Sie mich direkt an, denn dann sind Sie hier eher falsch:

Email an Lars Brüggemann: mail@larsbrueggemann.de

Haben Sie schon mal im Supermarkt an der Kasse gefragt ob Sie Ihren Einkauf umsonst bekommen könnten?

Gehen Sie auch in ein Fünf-Sterne-Restaurant, setzen sich dort an einen Tisch und sagen dem Kellner, Sie würden hier gerne speisen, aber da Ihr Budget etwas knapp sei, können Sie nicht bezahlen und hätten das Essen gerne umsonst? Oder haben Sie gesagt, dass der Betrag für das Essen nicht angemessen, überzogen sowie unverhältnismäßig ist und Sie aber ein Drittel bezahlen würden und das sofort (ganz nach dem Motto: Bei Ihnen ist das Geld ja sicherlich etwas knapp)? Als Journalist und Fotograf liefert man eine Dienstleistung; diese kostet Geld. Von dem erwirtschafteten Geld muss ich nicht nur leben, sondern auch meine Kosten decken. Kein Hersteller von Fotoapparaten bietet diese kostenlos an, noch bekomme ich im Laden einen Computer umsonst. Eventuell hilft Ihnen dieser Text ja auch zu verstehen, warum meine Fotos Geld kosten. Im Internet finden sich zahlreiche Billig- oder Umsonst-Bildagenturen oder private Anbieter kostenloser Fotos. Diese stellen für uns Fotografen und Journalisten eine Konkurrenz dar, gegen die wir schwer ankommen. Doch meine Fotos sind anders, und was ich habe, findet sich unter den kostenlosen Fotos gewöhnlich nicht. Und meinen Sie etwa, der Betrieb dieser Webseite würde mich kein Geld kosten und der Dienstleistungsanbieter macht dies umsonst?

Viele Anfragende behaupten sie hätten kein Geld

Gerne wird angeführt, ein knappes Budget zu haben, und sie könnten das leider nicht zahlen. Oder es sind, in welcher Form auch immer, soziale Einrichtungen oder Verbände. Es wird mir ein schlechtes Gewissen gemacht, als müssten Kinder hungern oder was auch immer, wenn ich meine Fotos nicht verschenke. Aber auch staatliche, halbstaatliche Institutionen, Parteien, große Unternehmen und was auch immer geben vor, kein Geld zu haben. Für alles andere haben diese schon Geld, aber nicht für Fotos? Von was soll ich leben und wie soll ich die Anfertigung von Fotos finanzieren? Andere Dienstleister und Lieferanten werden ja auch von den Anfragenden anstandslos bezahlt. Sieht man sich diese Einrichtungen, Verlage oder Firmen genauer an, sieht man: Die haben Geld.
Da haben mich Personen angeschrieben, nichts zahlen zu wollen, weil sie das Foto für eine soziale Einrichtung bräuchten. Da hatte ich mir eine notleidende Dame einer Anfrage mal näher angesehen. Sie selbst hatte einen staatlich finanzierten Versorgungsposten und kam aus der Medienbranche. Da sollte man wissen, dass man Freiberufler auch bezahlen muss und dass diese gewöhnlich nicht im Geld schwimmen. Da haben sich Makler oder Personen aus der Immobilienwirtschaft oder -eigentümerschaft gemeldet. Die wollten Fotos umsonst haben. Anders gefragt: Kann man nicht auch eine Wohnung oder ein Büro umsonst zur Nutzung bekommen? Die Wohnung oder das Büro ist ja nun mal da, ich will dafür aber nicht bezahlen. Das Wasser und den Strom würde ich ja auch selber bezahlen.
Die Begründung, kein Geld zu haben, ist nicht nachvollziehbar. Wenn man das Geld nicht ausgeben möchte, sollte man die Anfrage unterlassen oder eben mal selbst vor die Haustür gehen und das gewünschte Foto selber machen. Die Behauptung, kein Geld zu haben, besonders dann, wenn man mir ein schlechtes Gewissen einreden möchte, klingt viel mehr wie eine Masche, mich oder andere leichtgläubige Menschen auszunutzen. Wenn man wirklich kein Geld hat, sollte man sich eher die Frage stellen, sich Hilfe zu suchen – sei es, sich arbeitslos zu melden, Wohngeld zu beantragen, Insolvenz anzumelden, um soziale Unterstützung vom Staat zu bekommen, zur Tafel oder zu einer Suppenküche für Obdachlose zu gehen.

Kann man denn davon leben? Sagen Sie auch Ihrem Vermieter ich will die Miete nicht bezahlen?

Privat wird man als Künstler häufig gefragt: „Kann man denn davon leben?“ Wer nach kostenlosen Fotos anfragt, der kommt niemals auf diese Idee. Man will höflich sein und bei herzzerreißenden Anfragen freundlich oder behilflich sein. Aber auch das wird einem nicht gedankt. Es wird sich nicht mal bedankt; das Angebot, das man macht, oder der Alternativvorschlag, den man macht, wird ignoriert – so günstig er auch sein mag. Es soll ja umsonst sein, und es war eben nicht umsonst. Aber auch wenn sie etwas umsonst bekommen: „Danke“ kennt man nicht, es wird sich meistens nicht mal bedankt. Ich habe einfach keine Lust mehr darauf, zu antworten! Die Antwort, egal wie, lohnt sich gewöhnlich nicht. Egal was man antwortet, es ist falsch, wird als unverschämt aufgefasst und es gibt einen sehr unschönen Schriftwechsel. Oder nach viel Hin und Her wird dann doch gesagt: „Dann bezahle ich.“ Nenne ich dann den Preis, so niedrig (oder auch mal hoch) er auch sein mag – auch weil die nicht wissen, was so etwas kostet –, wollen sie das dann doch nicht bezahlen. Diese ganzen Anfragen kosten viel Zeit und Ärger, auf beiden Seiten. Aber mal ehrlich? Sagen Sie Ihrem Vermieter: „Die Miete ist zu teuer, ich will das umsonst oder ich ziehe morgen aus“? Oder man stellt die These auf: „Die Wohnung ist doch da, und wenn ich dort kostenfrei wohne, schade ich doch keinem?“ Bei Mieten wird auch alles bezahlt. Übrigens: Ich muss auch Miete bezahlen!

Ist das Fragen nach kostenlosen Fotos ein Ausbildungsteil in Werbeagenturen und in der Medienbranche?

Es ist auffällig, dass zunehmend mehr Personen aus der Medienbranche, die selbst einmal als Journalisten, Redakteure oder Ähnliches gearbeitet haben, gezielt nach kostenlosen Fotos fragen. Diese Personen sollten eigentlich wissen, dass Journalisten Fotos verkaufen und davon leben müssen. Ja, selbst Personen, die selbst freiberuflich für Organisationen, Gewerkschaften und Ähnliches arbeiten, schrecken nicht davor ab, nach kostenlosen Fotos zu fragen. Es legt den Verdacht nahe, dass es zwar nicht offiziell in der Ausbildung gelehrt wird, aber die Formen und Formulierungen gleichen sich. Man formuliert es möglichst so schwammig, dass aus der Anfrage nicht klar wird, ob man für Fotos bezahlen möchte oder diese eben umsonst haben möchte. Andere schreiben direkt, sie möchten es gerne umsonst haben. Ich halte es für dreist und frech! Es gab da auch Werbeagenturen, die furchtbar unter Zeitdruck standen, einen Auftrag fertig zu bekommen, die Antwort auf die Fotoanfrage ganz schnell wünschten, dann aber das Foto umsonst bekommen wollten. Da antworte ich wunschgemäß rasend schnell, um dann zu erfahren: Man will nicht mal bezahlen, man will es geschenkt, um selbst daran noch mehr zu verdienen.

Warum es eine Selbstverständlichkeit ist meinen Namen dazu zu scheiben und keine Gefälligkeit

Gerne wird bei Anfragen für kostenlose Fotos geschrieben: „Selbstverständlich schreiben wir auch Ihren Namen dazu“. Sie sollten wissen, dass dies eine Selbstverständlichkeit ist. Ich bin nicht mehr vierzehn Jahre alt und wäre stolz darauf, meinen Namen im Garchinger Dorfanzeiger zu lesen. Wer darauf verzichten möchte? Auch kein Problem, ein Aufschlag von 100 Prozent ist hier marktüblich. Somit ist eine namentliche Nennung kein Gegenwert. Oder gehen Sie zum Friseur, lassen sich dort die Haare schneiden und sagen dann, dass Sie nicht bezahlen, aber den Friseur weiterempfehlen würden (man könne sich dort wunderbar kostenlos die Haare schneiden lassen). Führt meine namentliche Nennung in einem Medium, das mich nicht interessiert und nicht meine Hauptzielgruppe erreicht, für mich zu einem finanziellen Vorteil, von dem ich mir später oder sofort etwas zu essen oder einen neuen Fotoapparat kaufen könnte?

Warum sind meine Fotos wohl in der Google-Suche aufzufinden?

Meinen Sie etwa, dass ich mir die Mühe gemacht habe, dass meine Fotos in der Google-Suche so gut aufzufinden sind, damit ich Ihnen meine Fotos schenke? Ich habe viel Zeit, Mühe, Arbeit und Fachwissen darein gesteckt, dass meine Fotos in der Google-Suche so gut aufzufinden sind. Ich habe mir die Mühe gemacht, um meine Fotos zu verkaufen!

Nieschen-Themen

Bei mir finden Sie Nischenthemen sowie Fotos, die man nicht unbedingt in Bildagenturen und noch weniger in Billig-Bildagenturen findet. Da steckt viel Arbeit und Zeit darin, und wenn Sie meine Fotos für etwas nutzen möchten, dann müssen Sie dafür auch bezahlen.

Ungerecht, unsozial und unfair

Es wäre auch ungerecht und unfair, meine Fotos an Unbekannte zu verschenken, wenn langjährige Kunden für meine Fotos bezahlt haben. Es ist unsozial, mir das Einkommen zu verweigern und zu meinen, ich solle nicht nur umsonst arbeiten, sondern auch noch Geld zur Arbeit mitbringen. Also: Ich soll dafür bezahlen, anderen Leuten zu ihrem Erfolg, ihrer Profilierung oder ihrem Gewinn zu verhelfen. Denn mich haben die Fotos Geld und Zeit gekostet. Man meint, ich sei so wohlhabend, dass es für mich überhaupt kein Problem sei, umsonst zu arbeiten, und dass ich meine Fotos daher verschenken solle. Mir sei Nehmen wichtiger als Geben! Doch wer gibt mir was, und warum unterstellt man mir als Künstler, reich zu sein?

Bettelei

Es ist wie mit dem drogensüchtigen Bettler in der S-Bahn. Ich kann ihm nicht ausweichen, die E-Mail mit der Frage nach kostenlosen Fotos ist auch da, dieser kann ich auch nicht ausweichen. Man möchte etwas umsonst und dazu muss ich noch draufzahlen. Und was sagt der deutsche Spießbürger zum Bettler: "Geh arbeiten"! Übersetzt: Wenn Ihnen das Geld für das Foto fehlt, dann müssen Sie sich das Geld eben verdienen oder zusammensparen. Es sind Leute und Firmen, mit denen ich überhaupt nichts zu tun habe und die mit mir meistens auch nichts zu tun haben wollen. Und denen soll ich etwas schenken? Dass ich Geld dringend zum Leben brauche, das kommt denen nicht wirklich in den Sinn.

Ich zahle drauf

Ich zahle drauf, wenn ich Fotos verschenke. Das beginnt beim Strom für den Computer, den Verschleiß am Computer. Das sind aber noch Kosten, die in der normalen Moral nicht zählen. Mich haben die Fotos in der Anfertigung aber schon gekostet. Und wenn diese irgendwo kostenlos veröffentlicht wären, wäre mein Nutzen, mit den Fotos Geld zu verdienen, geschmälert. Und hinterher müsste ich mich auch noch um die Belegexemplare kümmern, denn es ist davon auszugehen, dass diejenigen, die das Foto kostenlos bekommen hätten, nicht unbedingt (genau gesagt: überhaupt nicht) auf die Idee kämen, mir ein Belegexemplar zu schicken.

Erstmal verschenken und dann könnte sich eine Geschäftsbeziehung entwickeln?

Viele Fotografen gehen auch mal nach dem Prinzip vor: erstmal ein Foto verschenken, und dann könnte sich ja eine Geschäftsbeziehung entwickeln. Bei einem Verkehrsunternehmen hatte ich das mal gemacht; die Folge war: man fragte wieder nach einem kostenlosen Foto und war dann enttäuscht, dass es dann was kosten sollte. Etwas später bekamen die von mir historisch wertvolle Fotos geschenkt. Man hielt es nicht mal für nötig, sich dafür zu bedanken. Gekauft haben die nie etwas. Und heute? Heute halten die es nicht mal für nötig, mir Presseinformationen oder gar Einladungen zu schicken. Und diese Liste lässt sich mit Ähnlichkeiten bei anderen Verkehrsunternehmen fortführen. Bilderdiebe versuchten ähnlich zu verfahren: Wenn ich jetzt auf den Schadensersatz verzichten würde, dann würden sie später mal ganz viele Fotos kaufen. Darauf war ich natürlich nicht eingegangen.

Unverschämte Unhöflichkeiten

Die Unhöflichkeiten beginnen damit, dass man es nicht für nötig hält, sich zu bedanken. Da gibt es Leute, die etwas wissen wollen, eine Fachfrage stellen und diese Frage an viele Webseiten verschicken und sich davon die passenden Antworten raussuchen. Manche verschicken die Anfragen nach einer Weile noch mal, weil sie ganz vergessen haben, eine umfassende Antwort bekommen zu haben. Viele von denen halten es aber nicht für nötig, sich für die Mühe der Antwort zu bedanken – eine ganz normale Form der Höflichkeit. Natürlich gibt es hier Ausnahmen. Es gibt Anfragen, auf die ich gar nicht mehr antworte; nette Anfragen beantworte ich gerne, aber wer sich dafür nicht bedankt, erhält dann bei der nächsten Anfrage keine Antwort. Leute, die Fotos umsonst bekommen haben, haben sich dafür häufig auch nicht mal bedankt. Sie haben auch kein Belegexemplar oder eine Rückmeldung geschickt, wie die Resonanz auf das Thema war. Ich hatte mal eine ganz dreiste Anfrage. Da wollte ein Buchautor Fotos umsonst haben und das Belegexemplar von dem Buch sollte ich mir selber kaufen. Ohne gelieferte Wertschätzung wird man zukünftig auch nichts mehr bekommen. Es ist unverschämt, mir ein schlechtes Gewissen einzureden, dass ich meine Fotos für irgendwelche sozialen Aktivitäten verschenken soll. Und so etwas passierte nicht einmal, so etwas passierte mehrmals!

Mein Nutzen und der Nutzen Anderer

Ich unterstütze gelegentlich Buchautoren, Vereine oder Webseiten mit kostenlosen Fotos. Das entscheide ich jedoch selbst und habe hier klare Grundsätze. Ich unterstütze befreundete Eisenbahnvereine, informative Webseiten, von denen ich selbst profitiere, oder solche, von denen ich auch mal etwas zurückbekomme. Es ist zudem ein Unterschied, ob ich für eine Buchveröffentlichung zwar kein Honorar bekomme, dafür aber ein Belegexemplar eines guten Buches erhalte, das dem Wert eines Bildhonorars entspricht, das ich mir sonst gekauft hätte – oder ob ich Fotos für Bücher zur Verfügung stellen soll, die mich nicht interessieren oder die, um es direkt zu sagen, Schrott sind.

Die Reisekosten, der Aufwand, das Fachwissen

Man hat doch nur auf den Auslöser gedrückt, das ist doch kein Aufwand. Viele Fotos haben Reisekosten mit allem, was dazu gehört, verursacht. Denn musste man auch los, wenn man überhaupt keine Lust hatte, aber da war etwas Besonderes, was man fotografieren wollte, wie ein Zugunglück.

Immer häufiger beschwert man sich bei mir das ich wo oder etwas fotografiere

Immer häufiger beschweren sich irgendwelche Leute bei mir, dass ich etwas fotografiere. Sei es, dass sie meinen, dass sie mal wirklich auf dem Foto sind, oder vielleicht auch nur ihr Auto. Die bestehende Rechtsordnung legen diese Personen dann mal so oder so ganz so aus, wie sie es meinen, aber nicht so, wie es ist. Ich dokumentiere viel lokale Zeit- und Heimatgeschichte. Einige sprechen Drohungen, Nötigungen und was auch immer aus. Private "Un"sicherheitsdienste stehen auf der Liste ganz oben, die meinen, Fotografieren verbieten zu dürfen. Wenn ich dort fotografiere, wo alle fotografieren, kümmert es keinen. Aber wenn ich dort fotografiere, wo sonst keiner fotografiert, da wird sich gerne beschwert. 20 Jahre später kommen dann Anfragen: Man hätte dort gewohnt, aber nie fotografiert – ob man davon Fotos bekommen könnte, umsonst natürlich! Die Fotos, die sonst keiner gemacht hat, die sind dann ja mal besonders gefragt. Umsonst dafür, dass ich immer wieder Ärger hatte und mich juristisch bilden musste, um zu wissen, was ich darf und was nicht und wie man solche Fotorechtsexperten auflaufen lässt? Warum haben die denn damals nicht selber fotografiert? Auch bei vielen (Eisenbahn-)Fotografen ist es häufig so. Diese fahren nach sonstwo hin, um dort zu fotografieren, aber nicht vor ihrer eigenen Haustür. Das habe ich lange Zeit auch so gemacht. Doch jetzt fotografiere ich viel und gezielt vor meiner Haustür und dokumentiere dort genau das Geschehen. Auch das macht viel Arbeit. Für mich ist es etwas widersprüchlich, dass man sich einerseits daran stört, dass man Dinge und Zeitgeschichte fotografiert, und man andererseits (später) diese Fotos so gerne haben möchte, natürlich umsonst. Und dafür, dass ich dauernd Ärger bekomme, wenn ich etwas fotografiere, möchte man diese Fotos noch umsonst bekommen? Dazu kommt noch Online-Mobbing von Hassern, Mitbewerbern, Konkurrenten und Futterneidern, die meinen, sie wären die allergrößte Nummer.

Ich brauche das Foto nur privat für mich

Ja, dann können Sie dafür trotzdem bezahlen. Eine DVD im Geschäft muss ich auch bezahlen, auch wenn ich sie nur privat für mich brauche. Und wenn ich mir eine gekaufte DVD ansehe, läuft da allzu gerne ein Vorspann. In diesem Vorspann wird mir erklärt, was ich mit der DVD alles nicht machen darf und dass ich hinter Gitter käme, wenn ich davon eine Raubkopie anfertige. Fragen Sie bei den ganz großen Filmfirmen an, ob es in Ordnung wäre, die DVD trotz Verbot irgendwo kostenlos vorführen zu dürfen, weil Ihr Budget knapp ist? Die Anfragen werden immer seltsamer. Ganz viele Fotos für Fotobücher – selbstverständlich in hoher Auflösung und umsonst – als Druckvorlage für Puzzles, als Wandbild für zuhause und was auch immer.

Zeitdiebe

Den Begriff „Zeitdiebe“ hatte ich mal in einem ganz anderen Zusammenhang vernommen. Viele Anfragen nach kostenlosen Fotos beinhalten einen langen Text mit sehr viel Trallala, um zu erklären, für was man das Foto haben möchte, und irgendwie muss in den Text ja auch durch die Blume eingebaut werden, dass es von mir unsozial wäre, wenn ich das Foto nicht verschenke, und ich ein schlechtes Gewissen bekommen soll, wenn ich das Foto nicht verschenke. Es ist einfach zeitraubend, und auf einige dieser Anfragen sollte man besser antworten, denn sonst sehen die das als Einladung, das Foto ohne Lizenz zu nutzen – zu klauen! Und wehe, man fordert dann Schadensersatz, dann ist plötzlich ausreichend Geld für Anwälte da! Das Durchlesen von diesem ganzen Bla-Bla raubt einfach Zeit. Zeit, in der ich kein Geld verdiene.
Fotoanfragen kosten Zeit; man muss im Archiv suchen, Fotos bearbeiten, auf Anfragen antworten. Oder man muss erklären, was die Fotos kosten. In der freien Marktwirtschaft ist das halt so: Ein Vertrag kommt durch die Zustimmung zweier Parteien zustande. Doch vielfach wird nach Fotos angefragt, ohne überhaupt die Absicht zu haben, für Fotos bezahlen zu wollen. Ich gehe ja auch nicht in einen Buchladen, lasse mir von der Verkäuferin zahlreiche Kochbücher zeigen und sage zum Schluss: „Das hier gefällt mir, das nehme ich aber nur, wenn ich es umsonst bekomme.“ Viele, die dann überrascht sind, dass Fotos auch Geld kosten, zeigen sich dann der Form halber verständnisvoll und fragen, was das denn kostet. Man macht sich die Mühe, in der MFM-Tabelle nachzuschlagen, prüft alles Mögliche und verschickt das Angebot. Solche Anfragen sind meistens auch sehr kompliziert, wo man sich auch eigentlich denkt: Was ist das eigentlich für ein Scheiß? Wenn man sich mit so etwas ernsthaft befassen soll, dann sollte man das auch bezahlen. Äußerst gerne werden Fotos nach Orten mit Kindheitserinnerungen angefragt. Einerseits fragt man sich, warum haben die das denn nicht mal selbst gemacht, und andererseits sind die Fotos dann nicht mehr wichtig, wenn man erfährt, was das Ganze kosten soll. Die normale Antwort kommt dann zum Schluss: „Nein, ich kann mir das nicht leisten“ oder „Ich nehme Abstand von dem Angebot“ oder „Das ist mir zu teuer, da ich ein anderes Foto gefunden habe, welches nichts kostet“. Meine Zeit habe ich auch nicht gestohlen, und die Zeit, die ich für sinnlose Fotoanfragen aufwende, geht mir verloren, um Geld zu verdienen. Die Anfragen werden dreister. Sinnbildlich heißt es da: „Schick mir alles, was du davon hast und was wir brauchen.“ Oder wäre es nicht eine große Ehre für mich, mehrere Wochen mit hohen Eigenkosten für die anfragende Firma professionelle Fotos zu machen? Auch die Formulierungen werden dreister, da aus ihnen nicht mehr hervorgeht, ob man zahlen möchte oder es umsonst will. Das raubt viel Zeit, weil man darauf ernsthaft antworten muss, denn seriöse Geschäftspartner zahlen ja. So ähnlich wie Online-Betrüger, die merken, dass sie mit ihrem Betrug aufgeflogen sind, und ohne eine Verabschiedung gleich auflegen, so antworten Anfragende nicht mehr auf E-Mails von mir, wo ich aufwendig geschrieben habe, was die Fotos kosten und was ich an Fotos habe. Warum also sollte ich auf Anfragen antworten, wo Firmen etwas umsonst haben wollen?
Und letztendlich sind fast alle diese Anfragen von Firmen, Vereinen und Personen, die mich nicht interessieren, und die Anliegen, für die die meine Fotos haben wollen, sind für mich von noch weniger Interesse.

Wertschätzung

Diskutiert man bei einem Konzert oder einer Theatervorstellung, dass der Eintrittspreis zu teuer ist, und kommt man danach für ein Zehntel des Eintrittspreises da rein? Ich hatte auch schon mal Fotos für Unternehmen und andere, die vorgegeben haben, etwas zu sein, kostenlos zur Verfügung gestellt oder auch nur Vorschaubilder in größerem Rahmen in der Annahme, daraus könnte sich eine gute Geschäftsbeziehung entwickeln. Meistens kam nicht mal ein Dank oder der Glaube, man bekäme jetzt alle Fotos umsonst; zahlen wollte man dann nämlich nicht. Man sollte hier vorsichtig sein, denn manche sind dann nämlich auch schon mit kleinen Vorschaubildern gänzlich zufrieden. Letztendlich handelt es sich hier wohl viel mehr um mangelnde Wertschätzung. Welchen Wert haben Dinge, die man umsonst bekommt? Keinen! Welches Gesamtinteresse und welche Gesamtachtung hat man gegenüber meiner künstlerischen und journalistischen Arbeit, wenn man dafür nicht zahlen möchte? Hat man keine Achtung davor, dass mich meine Fotos nicht nur Geld gekostet haben, sondern auch Zeit, und man diese dann geschenkt haben möchte, obwohl ich diese zum Verkauf anbiete?

Profilierung

Ich bekam auch auf Facebook Anfragen, ein Foto von meiner Facebook-Seite auf der Facebook-Seite des Anfragenden verwenden zu dürfen, freundlicherweise mit Namensnennung. Da mir ja schon klar war, dass die dafür nicht zahlen wollten, hatte ich denen dann vorgeschlagen, sie könnten doch einfach meinen Beitrag teilen. Das wollten die dann aber nicht; sie wollten es nicht teilen, sie wollten nicht, dass meine Facebook-Seite auf ihrer Facebook-Seite steht – sie wollten sich wohl eher mit meiner Arbeit profilieren oder Geld verdienen.

Ich bin leider nicht GEZ finanziert

Leider werde ich nicht von der GEZ finanziert und habe leider nicht so ein super Einkommen wie ein Intendant einer Sendeanstalt vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Auch sonst habe ich keinen GEZ-finanzierten Versorgungsposten. Ich kann mir auch nicht wie Frau Schlesinger vom RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg) Massagesessel, einen teuren Dienstwagen und schöne Geschäftsessen auf Kosten der Gebührenzahler gönnen. Leider habe ich auch keinen teuren Beratervertrag mit dem RBB. Aber wenn Sie meinen, nach kostenlosen Fotos fragen zu müssen, fragen Sie doch mal bei einer Redaktion, die von der GEZ finanziert wird! GEZ zahlt ja fast jeder!

Blogger und Influencer im Restaurant

Man liest immer mal wieder von Bloggern und Influencern, die dreist Restaurants anschreiben und dort kostenlos schlemmen wollen und im Gegenzug positiv in ihrem Blog oder auf ihrem YouTube-Kanal über das Restaurant berichten wollen. Und es sind nicht nur Restaurants, auch anderswo fragen diese dreist an. Einige der Restaurants reagieren hier verständlicherweise sehr verärgert und veröffentlichen diese Anfragen. Die Influencer sind dann noch mehr verärgert. Die Lacher und das Verständnis haben dann aber die Restaurants, Hotels und anderen Angefragten auf ihrer Seite. Es gibt auch Fotografen, die besonders dreiste Fotoanfragen nach kostenlosen Fotos veröffentlicht haben; hier ist das öffentliche Interesse und der Spott aber weitaus geringer. Eine Influencerin kam auch mal auf die Idee, ein Hochzeitsfotografen- und Filmer-Team anzufragen, ob diese die Hochzeitsfotos kostenlos machen würden. Als Gegenleistung hatte sie angeboten, Posts auf ihren Social-Media-Kanälen zu nutzen, um die Fotografen zu bewerben. Es soll aber auch schon Hochzeitsfotografen angeboten worden sein, sie sollten Hochzeiten fotografieren und als Gegenleistung dürften sie am Buffet essen und trinken.

Kein Wille zu bezahlen

Es sind immer weniger Leute bereit, für Fotos zu bezahlen. Das Internet ist voll mit Fotos; wer die Google-Bildersuche gut beherrscht, findet fast alles, was er sucht. Das ist ähnlich wie mit Musik und Filmen: bei Youtube oder in der Mediathek bekommt man alles Mögliche umsonst, warum dann also noch zahlen? Allerdings: Wer ganz bestimmte Filme oder Musik haben möchte, der findet diese weder bei Youtube noch in der Mediathek oder bei Ebay für 1 Euro, was dann ja aber auch etwas kosten würde. Die muss er sich dann doch teuer kaufen. Man kann sich bei Youporn und ähnlichen Porno-Plattformen kostenlose Kurzfilme oder Fotos runterladen, wenn man aber Qualitäts- oder Spezialpornos haben will, muss man dafür teuer bezahlen. Nur sollte man hier noch trennen zwischen privater Sammlung und Veröffentlichung. Kostenlos runterladen kann man sich, wenn man will, ja alles Mögliche im Internet. Nur eben nicht erneut veröffentlichen. So ähnlich verhält es sich mit Fotos: Irgendwelche bekommt man immer umsonst, möchte man aber nicht irgendwelche, können die auch teuer werden. Manche Fotos scheinen auch nur umsonst zu sein, doch muss man da das Kleingedruckte lesen und sich wirklich sicher sein, dass diese Fotos auch wirklich umsonst sind. Wenn da böse Rechnungen oder Abmahnungen ins Haus flattern, beschweren die sich dann natürlich sofort über Abzocke, Betrug und veranstalten einen Riesenaufstand. Sie gehen damit zur Zeitung und sorgen dafür, dass zu dem Thema viel online steht, natürlich nur aus der eigenen Sicht. Das ist dann ähnlich wie mit der falschen Fahrkarte im falschen Zug. Oder ganz offensichtlich: Man setzt sich vorsätzlich mit der Fahrkarte 2. Klasse in die 1. Klasse, und wenn der Schaffner kommt, sagt man: „Oh, das wusste ich nicht.“ Mit Glück kommt man damit im Zug durch; das ist sehr ungerecht gegenüber denjenigen, die extra für die 1. Klasse bezahlt haben.

Die Arbeit der Lizensierung

Würde ich ein Foto an Bilderbettler verschenken, wäre das nicht nur die Schenkung an sich. Ich hätte auch noch jede Menge Arbeit mit der Lizensierung, der Archivierung und dem Vermerk der Lizenz, ich müsste auch noch das Belegexemplar archivieren, und das umsonst.

Modellbahner

Auch Modellbahner schreiben mich gerne mal an und möchten kostenlose Fotos oder einfach nur Informationen. Bei manchen Informationsanfragen frage ich mich nur: Können die Google nicht bedienen oder mal selbst nachlesen? Das Modellbahn-Hobby ist ja nun nicht gerade billig, und besonders teuer wird es, je mehr man sammelt, je anspruchsvoller man wird und je präziser man seine Modelle supert. Gerne wollen Modellbahner Fahrzeuge nachbauen, die es nicht als Modell von der Stange zu kaufen gibt. Und diese Modellbahner haben selbstverständlich nicht selber fotografiert; sie waren ja eher im Modellbahnladen oder auf der Dampfloksonderfahrt. Da fragen sie nun bei mir an, möchten Fotos in Originalauflösung, Fotos von der Seite, auf denen man die Anschriften lesen kann, und fordern die seltsamsten Dinge ein.
Die meisten dieser Anfragen beantworte ich schon gar nicht mehr. Für die Fotos wollen sie nämlich gewöhnlich nicht bezahlen, betteln dann lange rum und am Ende geht man verärgert auseinander. Wenn ich mir nun die Preise für Märklin, LGB oder Piko so ansehe, frage ich mich schon: Warum haben die das Geld für die teuren Modelle, aber kein Geld für die doch so dringenden Vorbildfotos? Und noch etwas: Nein, ich habe keine Fotos von Lokanschriften von der Seite und werde diese in Zukunft auch nicht machen. Dafür gibt es drei Gründe: Erstens interessiert mich das nicht, zweitens zahlt dafür eh keiner und drittens wäre es selbst dann, wenn ich dafür bezahlt bekäme, den Arbeits- und Archivierungsaufwand nicht wert. Also liebe Modellbahner: Die Modellbahnhersteller haben einen Kundendienst und es gibt einschlägige Foren für Eisenbahnfreunde!

Also: Wenn man für die Fotos, die man haben möchte, nicht bezahlen will und man sie nicht kostenlos bekommt, dann soll man die Fotos gefälligst selber machen. Wenn man dafür keine ordentliche Kamera und nicht das nötige Fachwissen hat, dann nimmt man halt sein Smartphone und macht eine schöne Gegenlichtaufnahme oder ein Foto im Winter bei miserablen Lichtverhältnissen. Man muss dann halt selbst dort hinfahren, und wenn einem die Anreise zu teuer ist, muss man eben laufen. Wenn einem die Übernachtung vor Ort ebenfalls zu teuer ist, findet sich vor Ort sicherlich eine gemütliche Parkbank. Und wer dazu keine Lust hat, der kann ja immer noch das Pressefoto vom Bundeskanzler oder vom Bundespräsidenten nehmen; das sollte umsonst sein – natürlich nach dem Studium des Kleingedruckten.

Bilderklau

Die größte Dreistigkeit ist, meine Fotos zu klauen, und wenn man dann erwischt wird, zu glauben, dass, wenn man sich für den Diebstahl entschuldigt, die Sache erledigt wäre und man für den Schaden nicht aufkommen muss – sprich: sich der Zahlung entziehen könnte. Überhaupt entwickeln da einige Bilderdiebe, wenn sie erstmal erwischt wurden, sehr viel weitere kriminelle Energie oder Unverschämtheiten, um sich vor der Zahlung zu drücken, weil sie keinerlei Unrechtsbewusstsein haben.


Bildband - Mit der Straßenbahnlinie 1 von Prohlis bis Leutewitz durch Dresden
- 5 - : Man kennt Filme von Führerstandsmitfahrten mit der Straßenbahn, dieser Bildband ist so etwas ähnliches, nur eben als Bildband. Dieser Bildband führt entlang der Straßenbahnlinie 1 von Prohlis nach Leutewitz und das von Haltestelle zu Haltestelle. Freunde von Tatra- oder Werbewagen könnten hier etwas zu kurz kommen, grossteils werden hier werbefreie Niederfluwagen gezeigt. Das besondere an diesem Bildband ist die Normalität von ganz normalen Planfahrten mit ganz normalen Fahrgästen. Nur zur Auflockerung gibt es zwischendurch mal Tatras, den Großen Hecht oder die Cargotram zu sehen. Das schöne hier ist, man kann sich halt mal in Ruhe alles ansehen wie es an den Haltestellen so aussieht.

Paperback, 80 Seiten
ISBN-13: 9783744830546

Erhältlich im Buchhandel, Online-Buchhandel und direkt beim Verlag:

oder auch bei www.amazon.de

Zugunglück in St. Michaelisdonn an der Marschbahn - www.larsbrueggemann.de

Meinen Sie ernsthaft das ich dieses Foto mal eben so gemacht habe? Damals hatte ich noch auf Diafilmen fotografiert, schon die Diafilme, Diarahmen und Diamagazine kosteten viel Geld. Und natürlich auch der Fotoapparat, die Batterien für den Fotoapparat, haben auch Geld gekostet. Dann war ich da auf gut Glück hingefahren, eine knappe Meldung aus dem Radio hatte ich als Information, mehr nicht und musste dafür viel Fahrgeld bezahlen. Und ich musste schnell los! Dazu war es auch gar nicht so einfach an die Unfallstelle heranzukommen, nicht nur weil das eine knappe Stunde Fußmarsch vom Bahnhof war. Dazu hat mich die ganze Sache sehr viel Zeit und Kraft gekostet, die hat mir keiner bezahlt. Und letztendlich, wer hat hiervon schon Fotos, die bekommen Sie auch nicht mal eben so kostenlos bei Umsonst-Bildagenturen.

Die WAB-Lok 31 bei St. Michaelisdonn nach einem Zugunglück am 10. September 2003. Die WAB-Lok 31 wurde im Jahre 1974 als 132 037-3 an die DDR-Reichsbahn geliefert und dem Bahnbetriebswerk Falkenberg (Elster) zugewiesen. 2002 ging die Lok an die WAB.

Dia 7242-4
Foto CD 007
Foto: Lars Brüggemann


Interner Vermerk: Dieses Foto ist noch unter anderem Dateinamen online.


Die Hits der verschwommenen Anfragen ich möchte Fotos umsonst haben:

Ich würde gerne Ihr Foto von was auch immer auf unserer Webseite verwenden. Wäre das möglich?

Man betont gemeinnützig oder etwas soziales zu sein, verschweigt aber hauptberuflich in dem Unternehmen zu arbeiten und am besten das man dort Geschäftsführer ist.

Wir würden gerne Ihr Foto von Schnullibums für eine Veröffentlichung verwenden. Würden Sie uns dafür eine Freigabe erteilen?

Wie könnte zu Nutzung zustandenkommen und wie sähe sie aus?

Wären Sie so nett und könnten mir das gewünschte Foto in druckfähiger Auflösung zusenden. Wie wünschen Sie die Urheberangabe?

Wir erstellen gerade unsere neue Vereinsbroschüre. Gerne würden wir dort Ihr Foto (selbstverständlich unter Angabe von Ihrem Namen) von Schnullibums verwenden. Über eine Postive Antwort würden wir uns sehr freuen. Dürfen wir Ihr Foto verwenden?

Wir wollten fragen, ob wir es für einen Beitrag auf unserer Zeitungs-Webseite (Anmerkung gewerblich) und einen Facebookbeitrag ein Foto von Ihnen mit der Lok nutzen dürfen? Natürlich mit Credit-Angabe!

Würden Sie uns eine Veröffentlichung mit Namensnennung in unserem Medium genehmigen und können Sie uns die Fotos bitte per Mail zusenden?

Es kommt auch sehr gut erstmal einen ganzen Roman zu schreiben für was man das Foto haben möchte um dann nach unzähligen Sätzen verschwommen zur Sache zu kommen.

Darf ich Ihr Foto von Dingsbums für mein Buch verwenden? Für den Verlag bräuchte ich dazu aber Ihre schriftliche Zustimmung.

Aufgrund der Corona-Krise hatte ich leider keine Einkünfte und Ihr Foto wäre in meinem Gesamtwerk nur von geringer Bedeutung.

Ich würde gerne Ihr Foto für eine nicht-kommerzielle Homepage nutzen. Zu welchen Bedingungen wäre eine Nutzung von Ihrem möglich?

Die Hits der Antworten warum man nicht bezahlen kann:

Nach langer Überlegung möchten wir Ihr Angebot nicht (!) annehmen.

Wir haben zwischenzeitlich andere Fotos von einem Mitarbeiter bekommen.

Der Preis ist mir leider zu hoch, daher nehme ich von Ihrem Angebot Abstand.

Als Redaktion einer Tageszeitung: Leider haben wir keinen Platz mehr, wir können nun doch nicht Ihr Foto verwenden.

Und wenn man dies hier als Antwort bekommen hat?

Dann fühlt man sich ertappt und ist ganz verärgert! Besonders über meine Antwort oder die Art und Weise meiner Antwort die ich dann gerne mal zur Chefsache mache.

Übersicht Straßenbahn-Fotos

Bad Schandau Kirnitzschtalbahn - Straßenbahn Berlin - U-Bahn Berlin - Brandenburg - Braunschweig - Bremen - Chemnitz - Dessau - Dresden - Erfurt - Gera - Gotha - Hannover - Hamburg - Hamburger U-Bahn - Hamburg Linie U 4 - Halle - Heidelberg - Jena - Kassel - Kassel Regio-Tram - Leipzig - München - Nürnberg - Schwerin - Strausberg - Ulm - Stettin - Stuttgart - Wuppertal - Woltersdorf - Würzburg -Rostock - Zwickau

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